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Mit der Eröffnung der Tauernbahn im Jahre 1909, welche als aufsehenerregende Ingenieurleistung weltbekannt
wurde, erlebte Mallnitz einen ersten Strom sommerfrischender Touristen. "... es wird nicht mehr lange das
friedliche Alpendörfchen bleiben. Die Spitze des Ankogels wird niederleuchten auf die Villenstadt eines
Neu-Semmerings..." So prognostizierte Peter Rosegger die Entwicklung von Mallnitz. Bis heute finden im Ortsbild,
wo einander vier Bautraditionen überlagern, Eisenbahn und früher Tourismus ihren Niederschlag.
Haupterwerbszweige der Bevölkerung bilden neben der Österreichischen Bundesbahn die Landwirtschaft und der
Fremdenverkehr. Obwohl an sonnigen Hängen der Weizen noch in einer Höhe von 1400 Meter gedeiht ist der
Ackerbau kaum erwähnenswert, umso bedeutender ist die Viehzucht für Mallnitz. Erwandernswerte kulturelle
Besonderheiten rund um Mallnitz sind der Kulturwanderweg Römerstraßen, die Schusterkeusche (Heimatmuseum
in einen alten Bauernhaus), fünf alte Stockmühlen nahe der Schusterkeusche, Sägewerk mit Venezianergatter und
der Naturlehrweg Seebachtal.
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